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Ostanatolien
Dieser Landesteil mit
seinen 12 Provinzen fasziniert durch die Originalität und Schönheit
seiner Natur und Kultur, wozu auch die geschichtlichen Schätze gehören,
stichwortartig seien hier die wichtigsten Orte, die einen Besuch lohnen,
aufgelistet:
In der Provinz Hakkâri das Zap-Flußbett, der Tiyar-Bach und die Hochweide von Trigin mit Felsenbildern aus vorgeschichtlicher
Zeit; sowie der weltbekannte Gletscher vom Resko-Berg.
In der Provinz Van der
berühmte Van-See mit der Insel Ahtamar, wo die von König Gagik
errichtete Heiligkreuzkirche das Interesse der Touristen erregt.
In der Provinz Bitlis die Städtchen Tatvan,
Adilcevaz und Ahlat, die Ebene von Rahva, der Nemrut-Kratersee
und, für Bergsteiger,
der Süphan und der Dideban.
Bingöl ist
reich an sagenumwobenen Seen, Flüssen und sonstigen Naturschönheiten.
Mus war die Pforte, wo die Türken
nach Anatolien eindrangen,
was sich auch in die Volkslieder eingebrannt hat.
Kars ist berühmt durch seine Burg
und die nahegelegene Ruinenstadt Ani.
Die Provinz Agri beherbergt den höchsten Punkt
der Türkei, den Agri (5137 m), der außerdem noch berühmt
ist, weil die Arche des Noah nach der Sintflut hier gelandet sein soll.
In Dogubeyazit ist das Saray das Ishak Pasa interessant.
Erzurum ist geschmückt
mit verschiedenen Bauwerken aus türkischer Zeit, allen voran die
Çifte Minare Medrese. Eine der Sehenswürdigkeiten der Natur
ist die Tortum-Kaskade.
Erzincan, durch das schreckliche Erdbeben
von 1939 völlig zerstört, wurde neu errichtet. In der Provinz
Elazig befindet sich der Keban-Stausee, bisher der größte der
Türkei. Malatya ist durch seine Aprikosen berühmt. Tunceli hieß mit altem Namen Dersim.
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