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KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI "Wir mordeten nachts, während der Überstunden"
Autor: CrossBergBoy
Datum: 05-24-09 22:55

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626351,00.html
Zu diesem Thema antworten


Re: KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI
Autor: orient
Datum: 06-15-09 10:06

ein gurke für die kurden

Folter in Spanien
In Spanien kommt es immer wieder zu Misshandlungen und Folter (span. tortura) durch Beamte mit
Polizeibefugnissen (Nationalpolizei, Guardia Civil u. a.), Opfer sind oft Frauen, Flüchtlinge und
Angehörige von Minderheiten, so dass Amnesty International in vielen Fällen von sexistischen,
fremdenfeindlichen bzw. politischen Motiven ausgeht. Die aktuelle Existenz oder die Nichtexistenz
bzw. das Ausmaß der Folter ist politisch stark umstritten und wird immer wieder kontrovers
diskutiert. Weitgehend unstrittig ist die Existenz von Folter, politischem Mord und schweren
Misshandlungen durch Polizei- und Militärangehörige bis in die 1980er Jahre, dafür gibt es
zahlreiche Beweise und auch rechtskräftige Verurteilungen bis in die höchsten staatlichen Ebenen
(Generäle, Minister usw.).[9] Zu dieser Zeit war Spanien bereits ein demokratisches Land und
Mitglied der EU und der NATO.

Hintergrund der heutigen Menschenrechtslage ist die jüngste Geschichte Spaniens: Beim Übergang vom
Franquismus zur Demokratie (ab 1975) erfolgte kein Bruch mit dem diktatorischen System, was auch
bedeutete, dass kein Folterer aus dem Polizeidienst entlassen wurde und dass keine Strafverfolgung
für die schweren Menschenrechtsverletzungen während der Franco-Diktatur stattfand. In diese
Übergangzeit (span. Transición) fiel auch eine starke Aktivität der baskischen Terrororganisation
ETA gegen die Institutionen des Spanischen Staates. Die staatliche Reaktion darauf war für eine
Demokratie außergewöhnlich hart. So wurden Aussagen in vielen Fällen auch weiterhin durch Folter
erpresst, auch wurden Terrorverdächtige oft aus Rache sehr schwer misshandelt. Dabei kam es immer
wieder auch zu Todesfällen in den Polizeikasernen und Gefängnissen.[10] Während der Regierungszeit
der sozialistischen PSOE, in den 1980er Jahren, wurde eine staatsterroristische Gruppe (GAL)
aufgestellt, die über viele Jahre mit Folter und Mord die ETA bekämpfte, diese Epoche ist in Spanien
als Schmutziger Krieg (span. guerra sucia) bekannt.[11] In die Kritik gerät immer wieder die
inkonsequente Strafverfolgung und die im Verhältnis zu den begangenen Taten sehr milden Strafen. Der
UN-Menschenrechtsausschuss kritisiert, dass verurteilte Folterer aus den Reihen der
Sicherheitskräfte „oftmals begnadigt oder vorzeitig freigelassen werden oder ihre Strafe ganz
einfach nicht antreten.“[12]

Der UN-Sonderberichterstatter über Folter, der UN-Menschenrechtsausschuss, das europäische Komitee
zur Folterprävention (Committee for the Prevention of Torture, CPT) sowie Amnesty International und
andere Menschenrechtsorganisationen kritisieren regelmäßig die gesetzlichen Sonderbestimmungen, die
eine Haft unter Kontaktsperre (span. prisión incomunicada) ermöglichen. Diese Haftbedingungen
werden, wegen der völligen Schutzlosigkeit der Beschuldigten, als „Folterungen Vorschub leistende
Praxis“[13] bezeichnet – es finden intensive Verhöre durch Guardia Civil oder Nationalpolizei statt
aber der Beschuldigte hat nicht das Recht auf einen Anwalt oder auf die Untersuchung durch einen
unabhängigen Arzt. Diese Haftbedingungen gelten bis zu fünf Tage und auch die Vorführung beim
Haftrichter erfolgt zumeist erst nach dieser Zeit. Seit 2003 kann die Kontaktsperrehaft dann noch
einmal um acht Tage verlängert werden. Von den Gefangenen kommen regelmäßig Beschuldigungen wegen
Folterungen, Misshandlungen und erpressten Aussagen während dieses Zeitraums, in zahlreichen Fällen
konnten Ärzte nach der Kontaktsperre deutliche Spuren körperlicher Gewalt feststellen. Im Jahr 2006
verabschiedete das baskische Parlament mit absoluter Mehrheit eine Resolution in der es die
spanische Regierung auffordert „die Existenz von Folter und deren Anwendung bei einigen Fällen in
systematischer Form anzuerkennen.“[14] Auch die spanische Justiz hat immer wieder Angehörige von
Polizei und Militär wegen Folterungen an Gefangenen rechtskräftig verurteilt.[15]

Nach Erkenntnissen von Amnesty International kam es zwischen 1995 und 2002 in mindestens 320 Fällen
zu rassistisch motivierten Übergriffen auf Personen aus 17 Ländern, darunter Marokko, Kolumbien und
Nigeria. Opfer, die Misshandlungen anzeigen, sehen sich häufig mit Gegenklagen der Polizeibeamten
konfrontiert. Angst, mangelnde juristische Unterstützung, Untätigkeit und Voreingenommenheit der
Behörden führen dazu, dass viele Opfer Übergriffe nicht anzeigen. Vorbestrafte Polizeibeamte oder
solche, gegen die Ermittlungsverfahren laufen, werden nicht vom Dienst suspendiert, sondern sogar
von politischen Behörden unterstützt. Dagegen sind Polizeibeamte, die sich für den Schutz der
Menschenrechte eingesetzt haben, bestraft worden. So wurden gegen drei Beamte, die 1998 in Ceuta auf
Unregelmäßigkeiten bei der Festnahme und Abschiebung von marokkanischen Kindern aufmerksam gemacht
hatten, disziplinarische Maßnahmen eingeleitet.
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Re: KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI
Autor: orient
Datum: 06-15-09 10:09

Folter in französischen Gefängnissen
In Frankreichs Gefängnissen kommt es immer wieder dazu, dass französische Polizisten Menschen in
ihrem Gewahrsam misshandeln, foltern oder gar töten. Hohe Polizeibeamte, Richter und Staatsanwälte
decken den Gewaltmissbrauch und behindern die Ermittlungen – besonders dann, wenn die Misshandelten
arabischer oder afrikanischer Herkunft sind.

Amnesty International hat über einen Zeitraum von 14 Jahren rund 30 Fälle von Gewaltmissbrauch durch
die französische Polizei verfolgt. In dem neuen Bericht sind 18 Fälle dokumentiert, darunter fünf
Fälle von tödlichem Schusswaffengebrauch und weitere fünf Fälle von Tod in Polizeigewahrsam. Gerade
bei der Feststellung von Personalien geht die Polizei äußerst brutal vor. Typisch sind Schläge mit
Fäusten oder Knüppeln, die zu gebrochenen Nasen, Augenverletzungen, Prellungen und anderen
Verletzungen führten. Vielfach behaupten die Misshandelten, auch rassistisch beleidigt worden zu
sein.

Im Juli 1999 erklärte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Frankreich für
schuldig, internationale Standards zu Folter und fairen Gerichtsverfahren im Fall des
marokkanisch-niederländischen Staatsbürgers Ahmed Selmouni verletzt zu haben. Der Fall wurde mehr
als sechs Monate verhandelt; Ende des Jahres 1999 waren die angeklagten Polizisten noch im Amt.


Folter in Italien
Die italienischen Behörden haben am 22. Juni 2005 mindestens 45 Personen gegen ihren Willen nach
Libyen abgeschoben, wo ihnen möglicherweise schwere Menschenrechtsverletzungen wie Folter drohen.

Zudem berichtet Amnesty International über exzessive Gewaltanwendung und Misshandlungen bis hin zu
Folter durch Beamte mit Polizeibefugnissen und Strafvollzugsbedienstete. Mehrere Personen kamen in
der Haft unter umstrittenen Umständen zu Tode. Bei Polizeieinsätzen im Rahmen von
Großdemonstrationen wurden Hunderte Personen Opfer von Menschenrechtsverletzungen.

Im Rahmen des im Jahr 2001 in Genua stattgefundenen G8-Gipfels und den damit verbundenen
Demonstrationen der Globalisierungskritiker wurden viele Demonstranten in das berüchtigte
Bolzaneto-Gefängnis gebracht, um dort verhört zu werden. Zahlreiche Verhaftete berichteten
anschließend von schweren Misshandlungen und Folter.

Siehe auch Bolzaneto-Prozess.
In Italien ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob Folter unter gewissen Umständen legitim sein
könne. Wenige Tage vor der Verabschiedung einer Strafrechtsnovelle hat die Lega Nord einen
Änderungsantrag eingebracht. Sie will, dass Folter oder die Androhung von Folter nur im
Wiederholungsfall strafbar sei. Es wurde argumentiert, dass Folter oder deren Androhung bei
Terroristen ein legitimes Mittel sein könnte.


http://de.wikipedia.org/wiki/Folter
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Re: KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI
Autor: orient
Datum: 06-15-09 10:43

http://de.wikipedia.org/wiki/Abu-Ghuraib-Folterskandal

Abu-Ghuraib-Folterskandal
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Bild des mit Elektroschocks gefolterten Satar Jabar wurde zum Symbol des Skandals. An beiden
Händen und am Penis waren stromführende Drähte befestigt. Ihm wurde angedroht, dass er durch
Elektroschocks hingerichtet würde, falls er von der Kiste falle. Als das Foto an die Öffentlichkeit
gelangte, leugneten die US-Stellen, dass die Kabel stromführend gewesen seien.Der
Abu-Ghuraib-Folterskandal (auch: Abu Graib oder Abu Ghraib) war eine Folteraffäre während der
Besetzung des Irak durch die Streitkräfte der Vereinigten Staaten, die weltweite Resonanz erfuhr.
Inhalt war die Aufdeckung der Tatsache, dass irakische Insassen des Abu-Ghuraib-Gefängnisses vom
Wachpersonal gefoltert worden waren. Aufgedeckt wurde der Skandal durch die Veröffentlichung von
Beweisfotos und -videos
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KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI
Autor: RECTANGLE
Datum: 05-12-11 13:58

Die Überschrift ist falsch, keine Kurden sondern PKK Verfolgung, tja jeder bekommt das was er
verdient.
Gehörst du einer Terror - Organisation an, nicht wundern wenn es dann einen Einlauf gibt.


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Re: KURDENVERFOLGUNG IN DER TÜRKEI
Autor: arser
Datum: 07-22-11 20:18

typisch, mal die überschrift unbeachtet lassen,......
ich finde das das einfach nur quatsch ist sich recht zufertigen indem man die schandtaten anderer
als rechtfertigung nimmt,
jeder kennt den spruch,..."wenn einer aus dem fenster springt, springst du dann
hinterher????".....was haben spanier, franzosen etz. mit türken und kurden zu tuen,...
d.h. also sorry kurde der franzose hat gemordet, desswegen wollten wir auch mal???,......
jeder weiß das europa inder vergangenhei´t, sogar heute noch für viel leid in der welt
verantwortlich ist, was haben aber bitte die kurden damit zutuen???
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PKK Terroristen ... IN DER TÜRKEI
Autor: RECTANGLE
Datum: 09-05-11 16:20


Das waren bezahlte Überstunden.
Ansonsten gilt so etwas als Arbeitsverweigerung.
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