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| Kulturbereicherung |
Autor: Tabro Datum: 04-08-08 14:08
Hägar-der-Schreckliche meint:
8.04.2008 um 12:23
Wie jeder inzwischen gelernt hat, begann der Wiederaufbau Deutschlands nicht durch die Trümmerfrauen, dass alle mit anpackten und den Marshall-Plan, sondern durch unsere türkischen Mitbürger aus dem, von einem Massenselbstmord armenischer Terroristen heimgesuchten, Land. Türkei. Noch heute sieht man in Ankara große Gedenktafeln die auf dieses schreckliche Ereigniss im Jahre 1915 hinweisen.
Bereits kurz nach dem Krieg, Historiker des Instituts der Roten Armleuchter Fraktion (RAF) sowie der Grünen Alternativen Linksluschen Europas (GALLE) konnten dies deutlich Beweisen, standen die ersten türkischen Spezialisten vor Europas Toren. Im perfekt gepackten Persil-Koffer Milliarden der weltweit hochdotierten türkischen Lira, frischem Schafskäse sowie der feinherbe Duft wilder Tylopoden aus den Bergdörfern Anatoliens. Dem Silicon Valley der damaligen Zeit.
Nur dem Mut, der Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft türkischer Spezialisten ist es zu verdanken, dass Deutschland und Europa heute das ist, was es ist. Was brachten diese warmherzigen und freundlichen Menschen nicht alles an Wissen mit. Machen wir eine kurze Rückblende.
* bunte Bommelchen an den Scheiben im Ford-Transit
* der frische Duft körpereigenen Deodorants unter Allwettertauglischer Bekleidung
* Gebetsteppische neben der Werkbank
* reichlich verzierte Toilettenböden und Klosettbrillen körpereigener Auswürfe
* eine immense Erweiterung unseres Wortschatzes
Kolleggga war das wohl am schnellsten verbreitete Wort der ersten Generation. Mit den nachfolgenden Generationen wurden zusätzlich noch Kartoffel, Schweinefresser, Ischfiggdisch und Machdischmässa etabliert. Wobei die Historiker der GALLE noch heute rätseln was es mit den Worten Ischfiggdisch und Machdischmässa auf sich hat.
Mit Einführung des Sozialgesetzbuches in den frühen 70er Jahren und der Familienzusammenführung explodierte die europäische Wirtschaft regelrecht. Hundertausende hochmotivierter Türken brachten ihr gesamtes, in Jahrtausenden angesammeltes Wissen, ins westliche, unterentwickelte Europa. Wo wären wir heute, hätte es diese Zuwanderung nicht gegeben. Wir hätten mit Sicherheit keine Schnipselfleischbuden, keine Kabellostelefonläden und auch keine kulturell aufgewerteten Wohngebiete in Berlin-Neu-Ankara, Duisburg-Neu-Ismir oder Köln-Neu-Istanbul. Wir müssen in dieser Hinsicht nicht nur dankbar sein. Vielmehr sollten wir ehrfürchtig vor dieser geballten kulturellen Bereicherung unser Haupt senken und demütig unseren großzügigen Freunden und zukünftigen Herrschern gegenübertreten.
Natürlich darf auch die Sicherheitspolitik nicht vergessen werden. Ohne den immensen Aufwand des türkischen Volkes in der Waffentechnologie (Leopard 2 Kampfpanzer, Flak-Panzer Roland, Eurofighter) wäre es um die Sicherheit Deutschlands und der westlichen Welt schlecht bestellt gewesen. Nur durch die militärische Entwicklungshilfe aus der Türkei konnte dem kommunistischen Machtbegehren Ostfrieslands die Stirn geboten werden.
Hochtechnologie - Made by Türkei. Betrachten wir nur auch die vielen Gesundheits-Vorsorge-Programme. Bis vor kurzem, Europa und Deutschland war ein von alten, spießigen Nichtrauchern verseuchtes Land. Überall wo sie sich breit machten, flüchteten die Mitmenschen in Scharen. Erst durch die türkischen Gesundheitsberater änderte sich dies Schlagartig und fast schon auf dem Tritt. Niemand mault mehr wenn man sich nach Abholung der Hartz4-Stütze eine wohltuende Zigarette in Bahn oder Bus ansteckt. Keiner macht mehr abfällige Bemerkungen wenn man einem aufreizend angezogenen Girlie an die Wäsche geht. Alle klatschen begeistert Beifall, wenn es in U-Bahnhöfen, Tiefgaragen oder Parkanlagen zu kostenlosen Gesichtsmassagen kommt. Rippenschnitzwettbewerbe türkischer Jugendlicher werden von höchster Instanz durch Erlebnistrips gefördert und sollten als Beispiel für unsere eigene Jugend herangezogen werden. Während unsere eigenen Kinder träge, fett und faul vor dem PC sitzen, sich Gewaltspiele oder Pornos zu Gemüte führen, sind die türkischen Jugendlichen auf der Straße und sorgen mit ihrer Anwesendheit für eine kulturelle Aufwertung der Gesellschaft und einer enormen inneren Sicherheit.
Im großen und ganzen war die Öffnung Europas hin zur Türkei also ein voller Erfolg. Milliarden an Wirtschaftsleitung erbringen die stolzen türkischen Mitbürger jährlich völlig selbstlos und uneigennützig. Bestes Beispiel ist der Musik- und Plattenstar Muhhahabett. Selten hat Europa, hat Deutschland mit einem solch vielfältigen Künstler in der Welt brillieren können. Musik-Awards, goldene Schallplatten, Ehrendoktortitel en Mass. Keiner sammelt derzeit mehr Auszeichnungen als dieses “Wunderkind” der Musikbranche.
Abschließend möchte ich natürlich noch auf das Jahrhundertereigniss hinweisen. Vor wenigen Wochen besuchte uns der Führer des türkischen Mutterlandes. Was gibt es schöneres als den Duft türkischer Tylopoden im Kölner Sportpalast zu wittern. Was gibt es schöneres, als dem Führer der weltoffenen Türkei zuzujubeln, dabei den rechten Arm zu heben und damit zu zeigen, wie hoch der Schnee in den Bergen Anatoliens liegt. Schon die geschmackvoll gestalteten Plakate waren ein Augenschmaus und gleichzeitig ein Beispiel für modernes Design. Deutsche Kartoffeldesigner sollten dies als Ansporn sehen.
Es gibt noch viel mehr Gründe, warum die Türkei in der EU aufgenommen werden sollte. Doch würde das den Rahmen sprengen. Sicher ist auf jedenfall. Es ist ein intelligentes, friedvolles und herzliches volk, dem Europa zu tiefstem Dank verpflichtet ist.
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