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Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: Dilectio
Datum: 07-11-07 17:46

Erfahrungsbericht eines Absolventen:)

****
Da mein Arbeitsverhältnis an der TU München aufgrund eines befristeten Arbeitsvertrages am 29.02.04 endete, nahm ihm meine Rechte als deutscher Staatsbürger wahr und meldete mich arbeitslos. Um an das Arbeitslosengeld zu kommen, muss man sich allerdings einmal zwangsberaten lassen. Man bekommt also irgendwann mal eine schriftliche Einladung bzw. Vorladung und muss dann zu diesem Termin erscheinen. Am Freitag, 05.03.04 fand also mein großer Auftritt in der Bundesagentur für Arbeit in Dachau statt.

Ich erscheine pünktlich um 10:00, klopfe an die Tür meiner persönlichen Beraterin aber es ist noch niemand da. Ist auch nicht weiter schlimm, dann warte ich halt noch ein wenig. Kurz darauf kommt die Bundesagentin für Arbeit den Gang herunter, schließt die Türe auf, an der ich geklopft habe und geht hinein. Ich denke mir „coole Sache“ und gehe hinterher. Ohne sich umzudrehen sagt sie:

- Herr Steifinger
- Ja
- Sie haben einen Termin?
- Ja
- Sie werden aufgerufen

Na gut, gehe ich halt wieder raus und mach die Tür hinter mir zu. Gleich drauf geht die Tür wieder auf:

- Herr Steifinger
(GRMPF. Ich kämpfe ein wenig gegen meinen dicken Hals, beschließe aber, höflich zu bleiben und trete ein.)

Ich: Guten Morgen
Bundesagentin für Arbeit: -
(Sie schaut mich nicht mal an. Starrt nur einige Minuten auf ihren Monitor und blättert irgendwo rum)

Bundesagentin für Arbeit: Sie sind Diplom-Informatiker?
Ich: Ja.
(Sie versucht auch gar nicht, irgendwie höflich zu wirken. Sie spricht es nicht aus, aber es ist ganz klar: „Ich entscheide selber, zu wem ich höflich bin. Und du lästiger arbeitsloser Winsler gehörst heute nicht dazu.“)

Bundesagentin für Arbeit: Sie wollen eine Stelle als Projektingenieur? - (Pause) - Das geht ja gar nicht!
Ich: Warum soll das nicht gehen?
Bundesagentin für Arbeit: Sie haben ja gar keine Ausbildung. (Häää?)

Ich: Nun gut, ich habe promoviert. Ich glaub schon, dass das eine Ausbildung ist.
(An dieser Stelle muss man anmerken, dass ich bereits bei meinem ersten Termin schon diverse Formulare ausgefüllt habe und meinen Lebenslauf, natürlich mitsamt der Ausbildung ausführlich geschildert habe. Ebenso wie diverse sonstige Kenntnisse, die mich für eine etwaige Anstellung qualifizieren könnten.)

Bundesagentin für Arbeit: Sie sind Informatiker? Wie kommen Sie auf die Idee, eine Stelle als Projektingenieur zu bekommen?
Ich: Naja, ich habe eben promoviert und denke, dass so eine Stelle ganz gut zu meiner Ausbildung passen würde.
Bundesagentin für Arbeit: Ja was promoviert? Sind Sie Techniker?
(Das ist zuviel. Ich muss laut lachen. Ja, klar. Ich hab mein Diplom gemacht und dann als Weiterbildung in drei Jahren den Techniker drangehängt. Eigentlich wollte ich noch meine Gesellenprüfung machen, bevor ich mir einen Job als Projektingenieur suche.)

Ich: Nein, ich bin kein Techniker. Ich habe promoviert. Ich habe eine Doktorarbeit geschrieben und bereits im Dezember eingereicht.
Bundesagentin für Arbeit: Ja wie Doktor? Das hätten Sie schon angeben müssen.
(Ich habs angegeben...)

Ich: -
(Sie liest wieder auf ihrem Monitor...)

Bundesagentin für Arbeit: Seit Dezember 2000 Promotion an der TU München. Ja und? Als was? Glauben Sie, das kann ich riechen?
(Riechen wirst du’s nicht können, aber lesen vielleicht. Ich habs jedenfalls auch angegeben... Langsam geht’s mir auf die Nerven... Ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben. Wenn ich jetzt mit dem Fachgebiet Höchstfrequenztechnik ankommen, dreht die Agentin hohl...)

Ich: In Hochfrequenztechnik
Bundesagentin für Arbeit: Ja und? Was ist das?
Ich: Hochfrequenztechnik ist ein Teil der Elektrotechnik und die wiederum ist ein Ingenieursfach.
Bundesagentin für Arbeit: Was haben Sie denn nun studiert? (Macht die das mit Absicht?)

Ich: Ich habe Informatik studiert und in Hochfrequenztechnik promoviert.
(Meine persönliche Agentin verzieht das --- nennen wir es Gesicht, schüttelt den Kopf, schnauft laut und tippt irgendwas in den Rechner.)

Bundesagentin für Arbeit: Was haben Sie für Berufserfahrung?
(Aha. Promotion in einem Ingenieursfach und eine Bewerbung als Projektingenieur geht also scheinbar zusammen. Oder sie hat aufgegeben. Wenn ich ihr jetzt erzähle, dass ich frisch von der Uni komme, und daher KEINE Berufserfahrung habe, platzt sie. Also bin ich gaaaanz vorsichtig. )

Ich: Was habe ich denn zur Auswahl? Oder soll ich einfach mal aufzählen, was ich alles gelernt habe?
Bundesagentin für Arbeit: Ja, erzählen Sie mal.
(Mist. Das wird nicht leicht. Aber vorsichtig sein kommt gut an. Die Agentin wird etwas ruhiger.)

Ich: Puuh. Das ist ein weites Feld.
Bundesagentin für Arbeit: Haben Sie PC-Kenntnisse? (Neiiiin, ich muss sterben. Ich fall fast vom Stuhl vor lachen.)

Ich: Entschuldigung. Ich habe 5 Jahre Informatik studiert. Ich denke schon, dass ich PC-Kenntnisse hab. (Lachen war nicht gut. Die Agentin verspannt sich wieder.)

Bundesagentin für Arbeit: Ja was können Sie denn?
(Na gut, ich versuche wieder ernst und freundlich zu bleiben.)

Ich: Ich habe sehr gute Kenntnisse in verschiedenen Office-Paketen, Datenbanken, Programmierung...
(Die Agentin fällt mir ins Wort. Ich glaub, sie hat irgendwas gehört, das sie auch kennt.)

Bundesagentin für Arbeit: Datenbanken? Welche Datenbanken kennen Sie denn?
Ich: Alle. (Jetzt ist sie richtig sauer. Sie schreit mich fast an.)

Bundesagentin für Arbeit: Alle? Wissen Sie eigentlich, wie viele Datenbanken es gibt? Soll ich etwa hinschreiben, ALLE? (Gibt’s da echt so viele?)

Ich: Ich habe 5 Jahre lang Informatik studiert. Ich weiß ziemlich gut, wie viele Datenbanken es gibt. Wissen Sie, wie das Studium angelegt ist? Da lernt man die Grundlagen. Ich KANN mit ALLEN Datenbanken arbeiten. (Jetzt ist sie beleidigt, oder so was.)

Bundesagentin für Arbeit: Na gut, schreib ich rein ALLE.
(Nach einer kurzen Pause wird sie wieder unglaublich laut. Ich glaub, sie denkt, sie hat mich jetzt erwischt.)

Bundesagentin für Arbeit: Und Programmiersprachen? Soll ich da auch reinschreiben alle?
(Also eigentlich ist mir scheißegal, was du da reinschreibst. Job bekomme ich von Euch eh keinen. Mit meinen PC-Kenntnissen reichts höchstens zur Sekretärin.)

Ich: Nein, nicht alle. C, C++, Cobol. Diverse Skriptsprachen, aber wieder zu viele, um sie aufzuzählen. Außerdem habe ich sehr gute Unix Kenntnisse.
Bundesagentin für Arbeit: Was JUNIK? Was ist denn JUNIK?
(Doch sicher. Das ist Absicht. Ich muss aber trotzdem ziemlich lachen. Das macht sie natürlich wieder sauer. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich ihr Lieblings-Arbeitsloser bin.)

Ich: Ich buchstabiere: U-N-I-X. Das ist ein Betriebssystem.
Bundesagentin für Arbeit: Wenn Sie bei uns geführt werden wollen, dann müssen Sie mir schon diese Fragen beantworten. (Wo willst du mich denn hinführen?)

Ich: Ja schon klar. Ich denke aber, ich kümmere mich besser selber um einen Job. Sie brauchen mich nicht zu vermitteln.
(Dann wollte ich noch wissen, wann ich wohl mit meinem Arbeitslosengeld rechnen kann. Dazu konnte die mir aber keine Auskunft geben. Wahrscheinlich hatte sie auch gar keine Lust mehr.)
****
An den Leser:
Das ganze ist tatsächlich so gewesen, wies da steht. Ich habe keine Konversation dazugedichtet oder weggelassen. Falls du Gerster oder Herr Schröder heißt, dann ruf mich mal an. Ich weiß jetzt, wo das viele Geld hin ist.
Zu diesem Thema antworten


Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: RHIZOME
Datum: 07-13-07 10:31


lol ki lol!
Ähnliches ist mir auch passiert:
Als ich der Agentin (!) vor einigen Jahren (mein erstes und letztes Beratungsgespräch) von
Literaturstudium und Doktorarbeit erzählte, meinte sie nur, kopfschüttelnd:
"Kein Wunder, daß aus Ihnen nichts wird. Erst Literatur studieren, dann Medizin. Was ist denn das
für eine Logik? Hätten Sie nicht bei einem Fach bleiben können?"

Mir ist allerdings der Kragen sofort geplatzt, ich sagte nur: "Schon mal gehört, daß man in jedem
gottverdammten Fach eine Doktorarbeit schreiben kann? Wissen Sie, eigentlich müsste ich DORT sitzen,
wo Sie sitzen, und Sie hier auf diesem Bittstellerstuhl."

Bin dann aufgestanden und gegangen. Worin kann mich solch eine ignorante Beraterin schon beraten?

Hatte ich schon erzählt, daß erst letzte Woche eine Angestellte vom Ordnungsamt ein
englischsprachiges Schreiben, das ich vorlegte, für türkisch hielt?

Solche Leute haben Festanstellungen - und unsereins muß sich mit temporärer Projektarbeit
zufriedengeben.

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Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: TatliBela78
Datum: 07-13-07 11:07

Auch ich musste innerlich schmunzeln, als ich diesen Bericht las und mich an meine 'Erlebnisse'
bei der Arbeitsagnetur vor einigen Jahren erinnerte.

Es begann damit, als ich mich noch während meiner Ausbildung 'arbeitssuchend' meldete und mich mit
einer Dame, die lediglich meine Daten aufzunehmen hatte, diskutieren musste, ob es einen Unterschied
zwischen einer Berufsschule und einer Berufsfachschule gibt. Es ging schon fast so weit, dass ich
sie persönlich zur Schule gefahren hätte, damit sie selber lesen konnte, was auf dem Schild stand:
Berufsfachschule für Krankenpflege.
Als dieser Punkt dann geklärt war, fand ich mich in der nächsten Diskussion wider: Aufgrund meines
Nachnamens zweifelte besagte Dame meine deutsche Staatsbürgerschaft an.
Mir platze schier der Kragen! Erst als ich sie aufforderte, sie möge ihren Chef holen, da ich mich
beschweren wolle, war es möglich, sämtliche Daten von mir kommentarlos und ohne Anspielungen
aufzunehmen.

Einige Wochen später erhielt ich damals einen Beratungstermin.
Mich sollte eine Agentin in einem Fachbereich beraten, in welcher sie gar keine Ahnung hatte und mir
dies auch mehrmals zum Ausdruck brachte.
Sie käme aus dem kaufmännischen Bereich und habe keinerlei Ahnung vom sozialen Bereich.
Ab diesem Moment wusste ich, ich bin auf mich alleine gestellt.
Wobei dieser Termin nur zu meiner Erheiterung diente.

Wesentlich schlimmer empfand ich die würdelose und dikriminierende Verhaltensweisen und Behandlungen
bestimmter Angestellte des Arbeitsagenturs gegenüber deutsche UND ausländische Bittsteller!



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Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: RHIZOME
Datum: 07-13-07 11:22

@tatli
"Aufgrund meines Nachnamens zweifelte besagte Dame meine deutsche Staatsbürgerschaft an."

Eine Frechheit ist sowas, finde ich. Ich finde, du hast sehr angemessen reagiert.
Mir ist das nur in Bayern ständig passiert (in Franken, genaugenommen). Ich mußte regelmässig
allernorts meine Geburtsurkunde vorlegen, weil die Bayurveden mir einfach nicht glauben wollten, daß
ich in D geboren wurde und Deutsche bin.
Wie soll man sich bei solch einem diskriminierenden Prozedere hier heimisch fühlen?


Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: RHIZOME
Datum: 07-13-07 11:29


Apropos "auf sich alleingestellt":

Die Angestellten dort sind ja leider auch ziemlich auf sich alleingestellt. Jedesmal, wenn ich dort
war, mußte ich z.T. Seelsorge betreiben, so alleingelassen und überfordert sind die Leute dort.

Beispiel:
Ich sitze am PC und will was ausdrucken, Printer funktioniert nicht. Ich frage den Typen am
Infostand, warum der Drucker nicht installiert ist.
ER: Wie? Welcher Drucker?
Ich: Ja, normalerweise kann man hier drucken-
ER probiert 10 Minuten verzweifelt herum, gibt auf.
ER: Moment, da muß ich meine Kollegin fragen.
Während er 20 Minuten lange seine Kollegin sucht, aktiviere ich den Drucker und drucke aus. Als er
gerade kommt, bin ich am Aufstehen...
Ich: Schon okay, hat alles geklappt. Danke nochmals.
ER: Moment, bleiben Sie hier. Sie müssen uns erklären, wie Sie das gemacht haben.
Ich: Wie bitte?
ER: Ja, meine Kollegin wusste auch nichts von der Druckoption hier am PC ... sie ist mitgekommen, um
sich das anzuschauen. Vielleicht haben Sie einen Moment Zeit?
Ich bin dann noch 30 Minuten dort geblieben, um den Angstellten dort den PC und Microsoft Office zu
erklären. Die armen Geschöpfe, waren total überfordert und hilflos!!!

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Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: TatliBela78
Datum: 07-13-07 11:39

Rhizome, unfassbar war ich eher darüber, wenn man seine Daten abgibt, um sich arbeitssuchend zu
melden, dann muss man auch seinen Personalausweis vorlegen, die an Ort und Stelle auch überprüft
wird.
Wenn ich also nicht die deutsche Staatsangehörigkeit habe, wie komme ich dann bitte an einen
deutschen Personalausweis?!
Ich vergesse aber wohl immer wieder, dass viele Menschen die Begabung zu einer simplen Logik nicht
besitzen. *lach*

Ich muss allerdings gestehen, Rhizome, dass ich nicht oft Erfahrungen mit Diskriminierung mache.
Nicht so, wie vielleicht viele andere hier. Aber wenn ich es erfahre, sei es bei mir oder dass ich
Zeugin bei anderen Mitmenschen werde, dann werde ich zum Tier und kämpfe dagegen an!

Ich fühle mich schon heimisch, hier in Bayern, Rhizome. Ich muss ja, zum Glück, nicht oft zu
irgendwelchen Behörden.;-)
Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: RHIZOME
Datum: 07-13-07 11:51

"Ich fühle mich schon heimisch, hier in Bayern, Rhizome.Ich muss ja, zum Glück, nicht oft zu
irgendwelchen Behörden.;-)"

Du hast echt Glück, Tatli, dein Pass muß ja wirklich authentisch wirken!
Ich hätte mir vlt. einen kompetenteren Passfälscher suchen sollen.
Tja, wenn's billig und schnell gehen soll ... kommt dann sowas bei raus.

:-)
Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: TatliBela78
Datum: 07-13-07 11:57

Rhizome, *herzlich lach*, ich kann Dir auch einige Beispiele der Kundenfreundlichkeit nennen:

Ich steh in der BIZ und möchte Informationen haben bezüglich eines Berufsbegleitendes Studiums...

Ich stelle der Dame in der BIZ meine Fragen und sie ist völlig überfordert mit ihnen.
SIE: Moment, ich kann ihnen dazu keine Antworten geben, da müssen sie sich an die Studienberatung
wenden.
ICH: Wer ist Studienberater hier und wie erreiche ich diese Person?
SIE: Moment, ich versuche, sie telefonisch zu erreichen.
Nach einigen Minuten, sagt sie dann:
Da meldet sich keiner. Aber ich gebe ihnen den Namen und die Zimmernummer einer anderen Kollegin, an
die sie sich wenden können.

Mit einem Zettel bewaffnet gehe ich in besagtes Stockwerk hinauf und suche die Zimmertüre.
Erleichtert finde ich die Türe und stelle fest, ich bin immer noch in der Zeit.
Ich klopfe an der Türe, möchte in das Zimmer treten - die Türe ist versperrt. Keiner mehr im Büro!
Erschrocken schau ich noch einmal auf meine Uhr, ja, ich liege ja noch in der Zeit! Und sie müssten
doch noch da sein, da ich in der Parteiverkehrszeit bin...

Etwas verärgert drehe ich mich um und will schon gehen, da kommt mir eine andere Dame entgegen - sie
sieht aus, als hätte sie schon Feierabend - obwohl es lange nicht 16 Uhr ist! Noch freundlich fragt
sie mich, ob sie mir behilflich sein könnte.

Erfreut sage ich ja und stelle alle meine Fragen.

SIE: Mei, wissens, ich habe jetzt Feierabend und einkaufen wollte ich auch - ich komme ja sonst
nicht dazu!

Ich: Das finde ich bedauerlich. Fakt ist jedoch, sie haben noch Parteiverkehr und ich habe Fragen,
die ich gerne beantwortet haben möchte.

Einen Beratungsgespräch erhielt ich nicht, dafür aber weitere Namen und Telefonnummern, an die ich
mich wenden sollte - denn die Dame musste ja zum Einkaufen!

Soviel zum Kundenservice!

Seelsorge... *schmunzel*
Auch da durfte ich was tolles erleben, bei der damaligen Anmeldung! *lach*
Als ich mich zu dieser Dame hinsetzte, trank sie noch schnell einen Schluck von ihrem Kaffee und
stellte fest, dass er bereits kalt war.
Daraufhin jammerte sie, sie habe schon so viel zu tun, dass sie nicht einmal dazu käme, ihren Kaffee
zu trinken.

Erstaunt sah ich sie an und meinte, wenn sie sooo viel Arbeit hätten, es gäbe sicherlich einige
Bittsteller hier in diesem Raum, die liebend gerne für die Arbeitsagentur arbeiten wollen würden und
Arbeit abnehmen könnten...

Als sie jedoch weiterhin auf ihren kalten Kaffee rumritt, meinte ich bereits sichtlich genervt nur
noch: Was stellen Sie sich denn so an? Kalter Kaffee macht bekanntlich schön!

;-))

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Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: TatliBela78
Datum: 07-13-07 11:59

''Du hast echt Glück, Tatli, dein Pass muß ja wirklich authentisch wirken!
Ich hätte mir vlt. einen kompetenteren Passfälscher suchen sollen.
Tja, wenn's billig und schnell gehen soll ... kommt dann sowas bei raus.

:-)''

*herzlich lach*
Ich kann ja mal fragen ....
Ich kenn da jemand, der so ganz tolle Fähigkeiten am PC besitzt...

;-)))
Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: pandoro
Datum: 07-14-07 02:08

arbeitsamt löl gibts sowas noch? da gehen aber wirklich nur versager hin
Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: TatliBela78
Datum: 07-14-07 22:44

pandoro,
Das gesamte Klientel der Arbeitsagentur würde ich nun nicht über einen Kamm scheren und allesamt als
''Versager'' bezeichnen!


Übrigens, pandoro, mein 'Sozialfall', hinten anstellen!
;-)
Zu diesem Thema antworten

Re: Vorbereitung zum Termin bei der Arbeitsagentur;)
Autor: RHIZOME
Datum: 07-15-07 10:35


lol, und das aus dem Munde eines chronischen Versagers, der via Internet-Annonce Weiber in Izmir (in
Izmir!!?? - wo schöne Frauen buchstäblich auf jedem Baum und Strauch wachsen bzw allernorts aus dem
Boden schießen wie Pilze) sucht. höhöhöhö :-)

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